: Istantanee II (2006) :
 
Für Äolshafe (100 cm Durchmesser) und 1 Spieler
Dauer var., 12' ca. / Urauff.: Goethe Institut, Rom (2006)


Cremona2011

Der zweite Teil einer Trilogie. Das "Klangobjekt" ist die gleiche runde Harfe, die ich in Istantanee I verwendet habe. Hier ist es jedoch nicht der Wind, der den Klang moduliert sondern die Aktionen eines Solisten. Er bringt die Saiten auf drei verschiedene Arten zum Schwingen, die mit den drei großen zeitlichen Sektionen des Stücks übereinstimmen: 1. mit zwei Pressluftdüsen; 2. durch drei kleine Ventilatoren und schließlich 3. durch den Atem des Spielers. Wie ich bereits an anderer Stelle theoretisch erläutert habe (in meinem Dialog "Äolsharfen und andere unnütze Dinge" ITAL/ENGL als Buch zur CD Box die Schachtel, Mailand 2007), erfolgt die musikalische - also zeitliche Entwicklung des Stücks frei nach einer formalen Strategie, die sich aus den Proportionen des Goldenen Schnitts ergibt und nach der Dauer von Istantanee I berechnet wurde.

Siehe: ISTANTANEE I und III

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